Martin Mangold – Leben, Karriere und Werk

Martin Ludwig Mangold ist Automobildesigner und Produktdesigner, Privatdozent, Unternehmensberater, Cultural Catalyst, Autor und Künstler. Sein beruflicher und künstlerischer Weg verbindet Fahrzeugdesign, nachhaltige Produktentwicklung, Lehre, Unternehmensberatung, Publikationen, Kunst und die Restaurierung historischer Fahrzeuge.

Schwerpunkte: Automobil- und Produktdesign · Lehre und Didaktik · Kunst und Publikationen · Unternehmensberatung

Familienwappen der Familie Mangold, gestaltet von Martin Mangold
Familienwappen der Familie Mangold

Kontakt und Kurzprofil

Name
Martin Ludwig Mangold
Berufliche Rollen
MBA · Designer · Privatdozent · Unternehmensberater · Cultural Catalyst · Autor · Künstler
Standorte
Heidelberg · Hermann-Walker-Str. 49, 69151 Neckargemünd
München · Schubertstraße 16, 82194 Gröbenzell
Gesellschaft
Gesellschafter der Mangold Grundstücksverwaltungsgesellschaft eGbR (GsR 178 MA)
Telefon und Fax
+49 6223 4877480
Mobil
+49 177 2023569
E-Mail
mail@martinmangold.com
Stand
Mai 2026

Persönlich

  • 1971 in Heidelberg geboren
  • 2002–2007 verheiratet mit Susanne Mangold, geb. Kup; geschieden
  • 2010–2024 verheiratet mit Dorit Mangold, geb. Rupe; geschieden
  • Ein Sohn: Neo Alexander Victor Nepomuk Mangold, geboren 2011, mit Dorit Mangold

Ausbildung und Lehre

  • 1990: Abitur am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium in Heidelberg
  • 1998: Diplom-Designer; weitere Studienfächer Architektur und Philosophie in Heidelberg, Hamburg, Kassel und Berlin. Mentoren in Kassel: Prof. Dr. Helmut Krauch, Prof. Hardy Fischer und Prof. Hans Ell
  • 2004: Prädikat in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke
  • 2007: MBA an der Zollverein School of Management & Design in Essen. Thesis: „Creating sustainable competitive advantage“. Professorinnen und Professoren: Prof. Franz Liebl, Prof. Fritz Lüthi, Prof. Bettina von Stamm, Prof. Ralph Bruder, Thomas Kollmann, Reinhard Elschen und Andrej Kupetz
  • 2008–2011: Computerwartung und Netzwerkbetreuung für Mac und PC auf Basis der „Musterlösung Baden-Württemberg für IT-Administration an Schulen“
  • Seit 2008: Lehre in CAD- und Gestaltungsprogrammen, darunter Rhinoceros 3.0, Adobe Creative Suite CS4, Catia V5, Fusion 360, Solid Edge und Solidworks
  • 2015: Ausbildung zum Waldorflehrer beim Rudolf-Steiner-Schulverein München-Schwabing e. V.
  • 16.09.2022–08.01.2023: Ehrenamtlicher Prüfer im Prüfungsausschuss „Technischer Produktdesigner“ der IHK München und Oberbayern

Persönliche Stärken

Im Strength Finder werden Kreativität, Empathie, Intellektualität, Strategie und Maximizer als zentrale Stärken genannt.

Werdegang als angestellter Designer

  • 1993: Mitentwicklung eines energieeffizienten Stirlingmotors an der Universität Kassel
  • 1998–2000: BMW Group München – Automobil- und Motorraddesign
  • 2000–2004: HP Pelzer Group Witten – Leiter Design und Corporate Identity
  • 2004–2007: HP Pelzer Group Witten – Zentralbereichsleiter Marketing und Design mit Personalverantwortung
  • 2007–2008: Zollverein School Essen – Leitung Marketing; parallel freier Berater für designzentrische Fragestellungen
  • 2008–2011: Akademie für Kommunikation Mannheim – Privatdozent für Gestaltung, Designgeschichte, Designtheorie, Designkonzeption, Fotografie, Layout, Zeichnen, CAD, Projektarbeit sowie Prüfungserstellung und -abnahme
  • 2011–2013: Martinrea International München – Regional Representative bei der BMW Group
  • 2014: BMW Group München – Project-QMT BMW MQ-94, Qualitätsmanagement Automobil
  • 2015: EDAG Engineering – SE-Teamleitung Sitze bei der BMW Group München
  • 2015–2016: Virtuelles Studio – Projektleitung CAS/STRAK für die Innenräume des BMW X5 und BMW X7
  • 2021–2024: Privatdozent bei DIDACT München für „Technischer Produktdesigner“

Produkte und Designprojekte

Die folgende Auswahl umfasst selbstständige und angestellte Arbeiten aus Produktdesign, Automobildesign, Mobilität und barrierefreier Produktentwicklung.

  • 1986: Hocker „Oktagon“
  • 1987: Damenschuh „Vamp“
  • 1988: Stuhl aus Stahl und Samt „Y Chair“
  • 1989: Armreif „Serpent“ und Ring „Pearl“
  • 1990: Ständer für Lautsprechersysteme „C“
  • 1991: Regalsystem „Inbetween“
  • 1992: Hi-Fi-Lautsprechersystem „Penta“
  • 1993: Hörgeräte „Spock“
  • 1994: Multifunktionale Fernbedienung „Barbarella“
  • 1994: Kleidung für die Love Parade
  • 1995: Spiel „Mensch ärgere Dich nicht 360°“, Gebrauchsmuster
  • 1995: Klappbares Frühstückstablett
  • 1995: Weinschläuche
  • 1996: Regalsystem Q 36, Gebrauchsmuster
  • 1998: Lampe „Tulip“
  • 1999: BMW Motorroller C1, Serienentwicklung
  • 2000: BMW C1 Sondermodell für den Vatikan in Rom
  • 2000: BMW C1 Sondermodelle Louis Vuitton, Polizei und Raffaelo
  • 2000: BMW Motorrad R 1150 R, Serienentwicklung
  • 2000: BMW R 1150 R Sondermodell Schwarz-Gelb
  • 2001: Jaguar S-Type Interior
  • 2003: Material MPC, Multi Purpose Carpet, Patent
  • 2003: Zastava Exterior Design und Funktionsmodell
  • 2004: Material „Caledo – Leder von der Rolle“ in Kooperation mit Salamander Industrieprodukte, Patent
  • 2005: Mercedes-Benz S-Klasse, Gesamtfahrzeug-Visionsmodell
  • 2016: Innenräume BMW X5 und BMW X7, Projektleitung
  • 2016: Behindertengerechte Schubkarre
  • 2018: Behindertengerechter Elektroroller
  • 2019: Wissens-App „Globus“
  • 2024: Offroad-Rollstuhl
  • 2025: Kabelverpackung für Lötkolben

Patente und Gebrauchsmuster

  • 1995: Gebrauchsmuster für das Spiel „Mensch ärgere Dich nicht 360°“
  • 1996: Gebrauchsmuster für das stufenlos verstellbare Regalsystem Q 36
  • 2003: Patent „Caledo – Dreidimensional geformte Lederfaserprodukte“ in Kooperation mit Salamander Industrieprodukte und der HP Pelzer Group
  • 2004: Patent „MPC – Multi Purpose Carpet“: antirutschbeschichtetes Nadelvlies auf PU-Basis mit frei gestaltbarer Antirutschbeschichtung, HP Pelzer Group

Eigene Firmen und Beteiligungen

  • Seit 1988: Martin Mangold, freier Künstler und Schriftsteller – martinmangold.de
  • Seit 1996: Martin Mangold – Bureau für Gestaltung, Design, Marketing und Konzepte – martinmangold.com
  • Seit 2004: Gesellschafter der Mangold Grundstücksverwaltungsgesellschaft eGbR, GsR 178 MA
  • 2005–2007: Buddy Guide „Your Travelling Companion“ – Zukunftspreis 2010
  • Seit 2006: IVYC, designzentrische Unternehmensberatung – ivyc.net
  • 2007–2009: Innovative Strategy Beratung – strategische Unternehmensberatung
  • 2016–2018: Mangold Classics, Oldtimer-Verleih und Chauffeurdienst – mangold-classics.com
  • 2018–2019: Beirat bei CarZins Crowdinvesting
  • 2018–2019: Gesundheitsberater und BEMER-Partner
  • 2020–2021: Geschäftsführer bei CarZins Crowdinvesting
  • Seit 2023: Gründer des NeoM Verlags Heidelberg–München – neom-verlag.com

Kongressplanung und Ausrichtung

  • 2005: Erster Deutscher Zuliefererkongress in Essen
  • 2007: Werksbesichtigung der HP Pelzer Group in Zusammenarbeit mit Prof. Ferdinand Dudenhöffer
  • 2008: „3-Day Sabbatical“ in Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem iad, Institut für Arbeitswissenschaften der Technischen Universität Darmstadt

Künstlerischer Werdegang und Ausstellungen

Künstlerische Ausbildung und Arbeit

  • 1986–1992: Ausbildung zum Fotografen
  • 1987–1990: Leistungskurs Kunst
  • 1992–1995: Ausbildung in Skulptur
  • 1992–1998: Akt- und Sachzeichnung
  • Seit 1988: Freier Künstler

Martin Mangold arbeitet mit Öl, Acryl, Kreide, Tusche, Lack, Fotografie, Ton, Bronze, Holz, Stahl, Mixed Media und weiteren Techniken. Bis heute entstanden mehr als 1.000 Gemälde, Plastiken und Zeichnungen.

Ausstellungen als Künstler

  • 1992: Hochschule Kassel mit Prof. Mo Edoga
  • 1994: Stadthaus Ulm mit Floris Neusüss, Dao Droste und Marie Marks
  • 1995: Documentahalle Kassel mit Prof. Dr. Helmut Krauch und Adolf Buchleitner
  • 1996: „Alter Wein in neuen Schläuchen“, Galerie Designtransfer Berlin
  • 1997: „Trivial“, Galerie Designtransfer Berlin
  • 1998: „Drehscheibe“, Kunst-Werk, Alfredistraße, Essen
  • 1998: „Fahrzeuginnenträume“, Ausstellung der HdK Berlin, Oranienburger Straße, Berlin
  • 2000: „Felix und die Sterne“, Buchlesung bei der Bücherschau Karlsruhe
  • 2003: Galerie Jacobi, Witten
  • 2004: Zollverein School, Essen
  • 2008: Stadt Mannheim, Baumpark
  • Seit 2009: Dauerausstellung im ehemaligen Naturfreundehaus Neckartal
  • Seit 2013: Dauerausstellung im Atelier, Schubertstraße 16, Gröbenzell bei München
  • 2017: KeKuKa – Markt für kreative Künstler, Handwerker, Galeristen, Maler und Delikatessenanbieter, Kloster Fürstenfeldbruck
  • 2020: „Global Awareness“, Ausstellung Amsterdam–Heidelberg; zehn Künstler arbeiteten zwei Monate in der Öffentlichkeit
  • 2021: Unterstützung der Künstlerin Eva Brenner bei ihrer Performance „Jetzt“ auf dem Festival „EveryBody“ in Nürnberg

Film, Theater und Musik

Filme

  • 1985: Schauspieler und Ausstattung, „Die Mangold Saga“, Regie und Produktion Mike Huse
  • 1990: Schauspieler, Ausstattung, Bühnen- und Fahrzeugbau, „Zwischenzeit“, Regie Dietrich Mangold; Kurzspielfilm mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“
  • 1991: Skateboard-Fahrer für die Rudi-Carrell-Show
  • 1992: Bühnen- und Fahrzeugbau sowie Ausstattung, „Moritz“, Spielfilm für SWF und BR, 70 Minuten
  • 1994: Dokumentation der Ausstellungsplanung und Umsetzung von „Tannen Stirling Telestaat“, Stadthaus Ulm
  • 1995: Produzent der WDR-3-Fernsehreportage „Tannen Stirling Telestaat“, Kamera Dietrich Mangold, Documentahalle Kassel
  • 1996: Schauspieler, Ausstattung, Bühnenbau und Setfotograf, „Experiment“, experimenteller Kurzspielfilm
  • 1996: Schauspieler, Ausstattung und Bühnenbau, „Davidoff – The Underground Mission“, Kinospot, Hennessy-Preis 1996
  • 2004: Konzeption und Realisierung des HP Pelzer Group Company Movie

Theater

  • 1998: Bühnenbildentwurf und Planung für „Bildbeschreibung“ von Heiner Müller, Berlin

Musik

  • 1988–1992: Geige, Gesang und Bass bei „The Four“; Komposition und Ausübung
  • 1991: „Sylvester Friday Night“ in Neckargemünd
  • Seit 2017: Eigene Kompositionen mit Klavier, Gesang, Texten und PC

Bücher und Publikationen

  • 1995: „Tannen, Stirling, Telestaat“, Konzeptkunst; Herausgeber des Ausstellungskatalogs zur Documentahalle Kassel, Februar 1995; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 1998: „Arbeiten Martin Mangold 1971–1998“; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 1998: „Fahrzeuginnenträume“, Diplomarbeit; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 1999: „Felix und die Sterne“, Kinderbuch in Zusammenarbeit mit Susanne Kup; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 2004: „Nachhaltige Mobilität – Visionsentwurf einer Mercedes S-Klasse“
  • 2006: „Creating sustainable competitive advantage“, einschließlich HP-Pelzer-CI-Manual; Masterarbeit, bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 2008: „Straße als kultureller Aktionsraum“, Springer Verlag, herausgegeben von Dr. Sandra Maria Geschke
  • 2011: „Fördert gutes Design positives Handeln?“, Designtheorie und Thema der Promotionsabsicht; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 2012: „Komplexität – Arbeiten Martin Mangold 1998–2012“; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 2014: „The Lagonda Tales“, phantastische Geschichten für Kinder und Jugendliche
  • 2019: „Ente al Dente“; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 2021: „Scholastic Design“, Designtheorie; bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet
  • 2021: „Spurensuche – Die Geschichte der Familien Mangold, Askani, Jakob, Kern und Rupe über die Jahrhunderte“, vom Ursprung bis heute; in Bearbeitung und auf martinmangold.de abrufbar
  • 2023: „Die Bildungswende“, NeoM Verlag, ISBN 978-3-9823966-0-6
  • 2025: „Felix und die Sterne“, NeoM Verlag, ISBN 978-3-9823966-2-0
  • 2026: „Das Europäische Datum – Lebenspfade eines ungewöhnlichen Designers“, NeoM Verlag, in Bearbeitung, ISBN 978-3-9823966-1-3
  • 2026: „Automobildesign – Treiber der Nachhaltigkeit“, NeoM Verlag, in Bearbeitung, ISBN 978-3-9823966-9-9

Essays und Aphorismen

Essays

  • 1996: „Käse“
  • 2004: „Der Playboy ist der bessere Vater“
  • 2006: Festschrift für Prof. Dr. Helmut Krauch zum 80. Geburtstag: „Helmut Krauch ist anders“
  • 2021: „Kleider machen Leute“
  • 2023: „Schwarz Gelb“
  • 2024: „S-Type“

Aphorismen, 1996–2022

„Von einem hohen Ross fällt es sich tief.“

„Der direkte Weg zum Ziel ist der Gewundene.“

„Und alles bleibt anders.“

„Wer meint, das Leben sei zu kurz, hat nie gelebt.“

„Alles geht vorbei. Das Gute und das Schlechte.“

„Das Schöne am Neuen stirbt mit dem ersten Kratzer.“

„Wahre Schönheit entsteht durch Zeit und Erleben.“

„Die schlimmsten Erwartungen, die jemand an einen stellen kann, sind die eigenen.“

„Geschichte ist ein subjektiv geformtes Abbild vergangener Realität.“

„Einfach ist, wenn es ein Fach ist.“

„Gutes Design macht die Gebrauchsanweisung überflüssig.“

Gedichte und Rezepte

Gedichte

Seit 1988 entstanden rund 500 Gedichte.

Rezepte

  • 2008: „Genie Essen, CHILLI – Anstiftung zur Cross-Media-Cuisine“; 64 Gestalter interpretieren 94 scharfe Genussräume. Beitrag: vietnamesische Frühlingsrollen. Das Buch erhielt eine besondere Auszeichnung und ist online abrufbar
  • 2018: „Longe au Sage“, gemeinsam mit Hans Heinrich Bernward Banniza–Edler von Bazan
  • 2021: Marokkanische Spinatsuppe

Preise und Thesen

Preise

  • 1996: Kulturpreis für „Drehscheibe“, Kunsthaus Alfredistraße Essen
  • 2006: Kulturpreis Essen für „Buddy Guide – Your Travelling Companion“

Thesen

  • 2006: Zollverein-Modell
  • 2006: Management und Design
  • 2011: Promotionsabsicht „Fördert gutes Design soziales Handeln?“
  • 2019: Scholastic Design

Veröffentlichungen und Interviews

  • 1996: Design Report, „ÖKOLOGIK – Getränkeverpackungen aus PE-Folie“, unter anderem mit Entwürfen von Martin Mangold
  • 1998: BMW-Zeitung, „Augen-Arbeit oder der lange Weg zum richtigen Farbton“ über Colour & Trim im Automobildesign
  • 1999: Car Styling, „Uniquely different, but all in the BMW Family“, Bericht über BMW Motorraddesign
  • 2003: Autowoche, „Leder von der Rolle“, Caledo
  • 2005: Design Report, Porträt „Martin Mangold, Marketingstratege“
  • 2006: Business Week, Special Report „The Talent Hunt – Desperate to innovate, companies are turning to Design Schools for nimble, creative thinkers“
  • 2006: Design Report, „Eine Mühe, die sich lohnt“, Hochschulporträt Martin Mangold Buddy
  • 2006: Masterthesis „Creating sustainable competitive advantage“
  • 2007: DMI, „Managing Complexity: The Executive MBA at the Zollverein School“
  • 2009: „Straße als kultureller Aktionsraum“, herausgegeben von Dr. Sandra Maria Geschke, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2012, ISBN 9783531162126; Beitrag „Buddy Guide – Your Travelling Companion. Ein Projekt zur Ermöglichung von Orientierung im kulturellen Raum in Essen“
  • 2010: „Die Macht des Guten“, Neckarbote
  • 2016: Süddeutsche Zeitung, „Liebhabern macht Regen nichts aus“, Oldtimertage Fürstenfeldbruck; Martin Mangold und sein weißer Rolls-Royce Silver Cloud I
  • 2017: Fiat 500 Magazin, „Der Prinz mit Patina“; Martin Mangold und sein weißer Rolls-Royce Silver Cloud I
  • 2018: „Geschwindigkeit“, Nachgedacht – Die Kultursprechstunde; Radiointerview bei Radio Lotte Weimar mit Dr. Sandra Maria Geschke und Martin Mangold
  • 2019: Neckarbote, „Was für eine Schweinerei“
  • 2020: OCC-Interview „Martin Mangold – Liebe zum Design und zu alten Fahrzeugen“
  • 2020: Herbert Schmitz im Interview mit Martin Mangold für CarZins Automobile
  • 2020: Janine Mehnert im Fernsehinterview mit Martin Mangold: „Fahrzeugdesign, Kunst & Oldtimer“
  • 2020: Janine Mehnert im Fernsehinterview mit Martin Mangold: „Oldtimer & CarZins“
  • 2020: Janine Mehnert im Fernsehinterview mit Martin Mangold: „Kunst und ein bewegtes Leben“
  • 2021: VIP Business Club
  • 2021: DDC – Deutscher Designer Club
  • 2023: Fernsehinterview mit Claudia Bechstein über die Entstehung des Buches „Die Bildungswende“

Vorträge

Seit 2001 hielt Martin Mangold mehr als 50 nationale und internationale Vorträge. Eine Auswahl:

  • 2001: IRR
  • 2008: Audi Forum Ingolstadt, „InnovativIn“
  • 2009: Lions Club Neckargemünd, „Komplexität – Der Drang zur Vereinfachung und die Angst vor dem Unbekannten“
  • 2018: Oldtimertage Fürstenfeldbruck, „Faszination Oldtimer“
  • 2019: „Als Manager gesund bleiben“, Vortrag für Vorstände, organisiert von K. Kaluzza

Promotionsabsicht

2011: „Fördert gutes Design positives soziales Handeln?“ – Vorhaben einer Doktorarbeit bei Prof. Fritz Frenkler an der Technischen Universität München, eingereicht von Martin Mangold und bei der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet. Das Vorhaben wurde aufgrund verschiedener Komplikationen nicht umgesetzt.

Fotografie

Zwischen 1988 und 2021 entstanden mehr als 200 verschiedene Fotostrecken. Eine Auswahl:

  • 2001: Eva
  • 2017: Valérie
  • 2019: Neo
  • 2020: Daniela W
  • 2021: Daniela S

Architektur

  • Seit 1990: Denkmalgerechte Renovierung des ehemaligen Naturfreundehauses Neckartal
  • 1993: „Drehscheibe“, Kulturpreis 1996, Kunsthaus Alfredistraße Essen
  • 1999: Planung und Errichtung eines historischen Backhauses in der Parkanlage Neckargemünd
  • 2002: Renovierung des Wirtschaftsgebäudes, Hermann-Walker-Str. 49, Neckargemünd
  • 2003: Planung und Errichtung eines Waldhauses im Familien-Waldgebiet Neckargemünd
  • 2006: Planung zur Wiederherstellung der Familienkapelle am ehemaligen Naturfreundehaus Neckartal
  • 2019: Historisch abgestimmter Anbau am Haupthaus in Gröbenzell, Windfang
  • 2020: Barrierefreies Wohnen: Musterwohnraum auf 20 Quadratmetern, Schubertstraße 16, 82194 Gröbenzell
  • 2022: Aufzugsplanung für denkmalgeschützte Immobilien und angepasste Barrierefreiheit in einer freistehenden Jugendstilvilla

Oldtimer und Restaurierungen

  • 1983: Herkules R 50, Vollrestaurierung
  • 1984: Zündapp Roller K 50, Vollrestaurierung
  • 1985: Rex Moped, Vollrestaurierung
  • 1985–1989: Goggomobil Coupé TS 300, Vollrestaurierung
  • 1990–1992: Volvo 1800 ES, Vollrestaurierung
  • 2000–2002: Auto Union 1000 S Coupé Cabrio, Vollrestaurierung und Rekonstruktion fehlender Bauteile
  • 2001–2007: Jaguar MK II 3.8, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2001: Daimler XJ 40, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2002: Alfa Spider 2.0, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2003–2004: Historisches Motorboot „Volante“, Vollrestaurierung
  • 2004–2005: Peugeot 304 Cabriolet, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2006–2009: Historische Schwertkiel-Rennyacht von 1930, Vollrestaurierung
  • 2012: Jaguar XJ 40 XJR, Teilrestaurierung
  • 2016: Rolls-Royce Silver Cloud I von 1956, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2019: Ape 50, Teilrestaurierung
  • 2020: Rolls-Royce Silver Shadow I von 1971, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2020: Bentley Mulsanne von 1983, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2020: Daimler XJ81 Double Six, Teilrestaurierung von Technik und Innenraum
  • 2021: Rolls-Royce Silver Shadow I von 1974, Teilrestaurierung

Vereine und Mitgliedschaften

  • 1999: Wildcard München
  • 2007–2009: Schützenverein Neckargemünd
  • 2008–2010: Gewerbeverein Neckargemünd
  • 2012–2014: NCA – Nautic Club Ammersee
  • Seit 2013: MONUMENTE – Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • 2014–2017: DGhK Bayern
  • 2014–2016: RMD Herrsching
  • Seit 2016: BUND Naturschutz
  • Seit 2018: RREC – Rolls-Royce Enthusiasts’ Club, The Hunt House, England
  • Seit 2021: DDC – Deutscher Designer Club
  • Seit 2026: AMSEL DMSG – Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft

Internetpräsenz und Profile

Websites

Soziale Netzwerke und Profile

Porträt des Automobildesigners, Autors und Künstlers Martin Mangold
Martin Ludwig Mangold

Biografie und Personenbeschreibung

Martin Mangold ist ein deutscher Automobildesigner und Produktdesigner. Darüber hinaus ist er als Dozent, Unternehmensberater, Künstler und Autor tätig. Aufgrund einer schweren Erkrankung, die bis heute fortdauert, konzentrierte er sich ab Mitte 2016 verstärkt auf seine Arbeit als Autor und Künstler sowie auf historische Fahrzeuge.

Martin Ludwig Mangold wurde am 13. Januar 1971 in Heidelberg als Sohn von Dr. rer. nat. Dietrich Mangold und Dr. med. Gunhild Mangold geboren. Er hat eine ältere Schwester, Dr. Christiane Mangold, und einen älteren Bruder, Dietrich Gustav Mangold. Seit 2009 lebt und arbeitet er in München beziehungsweise Gröbenzell sowie in Heidelberg beziehungsweise Neckargemünd. Mit Dorit Mangold hat er den Sohn Neo Alexander Victor Nepomuk Mangold.

Seit 1996 ist er unter dem Namen „Martin Mangold – Bureau für Gestaltung“ als Designer und Berater für designzentrische Fragestellungen tätig. Seine freie künstlerische Arbeit begann bereits 1988. Von 2016 bis 2018 betrieb er mit Mangold Classics einen Chauffeurdienst mit seltenen, selbst restaurierten Oldtimern. Von 2020 bis 2021 war er gemeinsam mit Tibor Remete Geschäftsführer der Oldtimer-Crowdinvestment-Gesellschaft CarZins. Von 2021 bis 2024 lehrte er als Privatdozent bei DIDACT München im Bereich „Technischer Produktdesigner“. Im Jahr 2023 gründete er den NeoM Verlag München–Heidelberg, in dem unter anderem „Die Bildungswende“ und „Felix und die Sterne“ erschienen.

Von 1992 bis 1998 studierte Martin Mangold in Heidelberg, Berlin und Kassel Philosophie, Produktdesign und Architektur. Zu seinen Mentoren in Kassel gehörten Prof. Dr. Helmut Krauch, Prof. Hardy Fischer und Prof. Hans Ell. 2006 erweiterte er seine Ausbildung durch ein MBA-Vollstipendium der Europäischen Union an der Zollverein School of Management & Design in Essen. Zu seinen Lehrenden zählten Prof. Franz Liebl, Prof. Fritz Lüthi, Prof. Bettina von Stamm, Prof. Ralph Bruder, Thomas Kollmann, Reinhard Elschen und Andrej Kupetz.

Von 1998 bis 2000 arbeitete Martin Mangold bei BMW Motorrad in München als angestellter Designer. Er war maßgeblich an der Serienentwicklung des BMW C1 beteiligt, insbesondere im Bereich Colour & Trim und bei Sonderfahrzeugen. Auch die BMW R 1150 R wurde von ihm im Bereich Colour & Trim mitentwickelt. Besonders bekannt ist das von ihm entworfene Sondermodell in Schwarz-Gelb, das als „die erste böse BMW“ bezeichnet wurde.

2001 entwickelte Mangold gemeinsam mit der HP Pelzer Group ein Interior-Design-Modell für den Jaguar S-Type. Das Modell wurde Ian Callum und Dr. Wolfgang Reitzle in London und Coventry vorgestellt; verschiedene Gestaltungselemente flossen in Serienfahrzeuge ein.

2004 entwarf Martin Mangold für Mercedes-Benz ein S-Klasse-Visionsmodell. Die für Stefan Sielaff entwickelte Studie verdeutlichte die Heritage der S-Klasse im Interior- und Exterior-Design; auch hier flossen Gestaltungselemente in Serienfahrzeuge ein. Außerdem verfasste Mangold ein Empfehlungsschreiben für die Designerin Dana Avrish aus Tel Aviv. Dadurch entstand zunächst der Kontakt zu Chris Bangle, dem damaligen Designchef der BMW Group. Ein weiteres Schreiben unterstützte 2005 ihren Weg zu einer Green Card für New York City und damit ihren internationalen Durchbruch. Weitere Informationen: danaavrish.com.

2005 betreute Martin Mangold Kemal Curić, später Leiter Ford Exterior Design und Chefdesigner von Lincoln, als Diplomanden. Er motivierte ihn zur Teilnahme am Interior Motives Design Award in Paris, der einen wichtigen Ausgangspunkt seiner Karriere bildete. Weitere Informationen: Kemal Curić bei Wikipedia.

Von 2008 bis 2011 lehrte Martin Mangold an der Akademie für Kommunikation in Mannheim im Bereich Produktdesign. Seine Fächer umfassten CAD, Zeichnen, Modellbau, Werken und Maschinen, wissenschaftliches Arbeiten, Designgeschichte und Designtheorien. Er erstellte Prüfungen für das Oberschulamt Baden-Württemberg und nahm diese auch in direkter Abstimmung mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg ab.

Ab 2012 arbeitete Martin Mangold in München für Martinrea, BMW, EDAG und Virtuelles Studio. Als Projektleiter entwickelte er Fahrzeugmodelle für Interior und Exterior sowie STRAK- und Designmodelle für die BMW X-Baureihen. Seine letzte Position als angestellter Automobildesigner war die verantwortliche Projektleitung im Design für die CAD-Entwicklung der Innenräume des BMW X5 und BMW X7, die 2019 auf den Markt kamen.

Seit dieser Zeit konzentriert er sich krankheitsbedingt auf seine eigenen Unternehmen. Dort entwickelt und gestaltet er Spezialrollstühle, Hilfsmittel und Fahrzeugumbauten für Menschen mit Behinderung, schreibt und verlegt Bücher und setzt seine Arbeit als Künstler fort.

Wohnorte 1971 bis heute

  • Hermann-Walker-Str. 49, Neckargemünd
  • Schulterblatt, Hamburg
  • Eppendorfer Landstr. 148, Hamburg
  • Schenkendorfstr. 1, Kassel
  • Geißbergstr. 39, Berlin
  • Bornholmerstr. 77, Berlin
  • Bergmannstr. 1, München
  • Husemannstr. 45, Witten
  • Wideystr. 13, Witten
  • Hermann-Walker-Str. 49, Neckargemünd
  • Zonserstr. 29, Düsseldorf
  • Hermann-Walker-Str. 49, Neckargemünd
  • Franz-Wolter-Str. 45, München
  • Lichtingerstr. 18, München
  • Schubertstr. 16, Gröbenzell
  • Daxerstr. 42, Olching
  • Schubertstr. 16a, Gröbenzell
  • Hermann-Walker-Str. 49, Neckargemünd
  • Blairadam Road, Perth, Schottland
Logos und Geschäftsfelder von Martin Mangold, IVYC und Mangold Classics
Logo des NeoM Verlags Heidelberg-München

© Martin Ludwig Mangold – Lebenslauf und Werkverzeichnis. Stand: Mai 2026.